Matthias Hübener: "Mein Schreiben ist ein Mosaikstil ...
... in dem ich die Szenen über Erzählstränge hinweg am Anfang wie Steinchen an die Wand setze. Das Bild entsteht im Laufe des Lesens und damit in dem Rahmen, wie die Geschichte sich entwickelt. Gerade bei diesem Roman, der thematisch besonders komplex ist, skizzierte ich am Anfang die Grundidee, die Figuren, die Bühnen. Dann habe ich eine Wand mit Mindmaps beklebt, um die Reihenfolgen und Zusammenhänge im Auge zu behalten. Außerdem habe ich einen ganzen Baukasten mit recherchierten Ideen, und wenn sich dann ein Abschnitt aus der Handlung ergibt, den ich vorher so nicht geplant habe, wo ich eine dieser Ideen ergänzen kann, dann freue ich mich sehr."
Tina Schraml sprach mit dem Schriftsteller Matthias Hübener über die Entstehung seines Romans "Das Leuchten der Mondfische", Äquatorkind Verlag.
aus: "Magische Bühnen" von Tina Schraml, BÜCHERmagazin 2.2026