Archive für Dezember 2009

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Mario Vargas Llosa: “nicht für die Katakomben schreiben”

das gespräch mit deNicoletta Wagner und Andreas Breitenstein
Sie sind heute ein global rezipierter Autor. Hat das Ihre Art zu schreiben verändert?
“Ich weiss es nicht. Ohne auf Experimente und Originalität zu verzichten, versuche ich jeweils, ein durchschnittliches Publikum zu erreichen und nicht für die Katakomben zu schreiben. Wenn man will, dass Kultur in Verbindung zur realen […]

Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild

Dienstag, 15. Dezember 2009

Charles Lewinskys 50-folgen-fortsetzungsroman

ein fortsetzungsroman, das klingt aufregend aktuell und gleichzeitig nostalgisch: der schriftsteller Charles Lewinsky hat 50 folgen für die schweizer Weltwoche geschrieben. Regula Freuler hat den schriftsteller gefragt:
Was ist die grösste Schwierigkeit beim Schreiben eines Fortsetzungsromans?Der Erzählbogen.
Stand der von Anfang an fest?
“Wenn ich etwas schreibe, weiss ich immer den Anfang und das ungefähre Ziel, bloss den […]

Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild

Montag, 14. Dezember 2009

Martin Suter: die figur - ein teil des autors

die fragen im interview stellten Silke Lambeck und Jan Sidney
Wie entstehen die Figuren?
“Ich glaube nicht dran, dass man sich in Menschen hineinversetzen kann. Hingegen glaube ich, dass man sehr viele Menschen in sich selber trägt. Den Geizigen, den Intriganten, den Grausamen - man kann sie alle mal rauskitzeln. Wenigstens für die Dauer einer Beschreibung. Und […]

Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Peter Prange: wichtiger als die kritik

für das buchjournal führte Sabine Schmidt das interview mit dem autor, der sagt:
“Geschichten und gerade unterhaltsame sind geistige Lebensmittel, und wie ein Metzger oder Bäcker versorge ich Menschen mit dem, was sie zum Leben brauchen.”
Historische Romane werden von Kritikern eher als zu leicht empfunden. Ärgert Sie das?
“Meine Lektion mit dem Feuilleton habe ich bei meiner […]

Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild

Mittwoch, 9. Dezember 2009

P.D. James: kriminalromane früher und heute

Thomas David hat die neunundachtzigjährige geadelte Baroness James of Holland anlässlich des erscheinens ihres neunzehnten romans “Ein makelloser Tod” interviewt:
Für Agatha Christie war ein Mord kaum mehr als der willkommene Anlass zu einem Gesellschaftsspiel.
“Das stimmt, aber der Kriminalroman, und damit meine ich den klassischen englischen Detektivroman, hat sich seit dem sogenannten “Goldenen Zeitalter”, dem Zeitalter […]

Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild

Dienstag, 8. Dezember 2009

Jürg Schubiger: die komik im alltäglichen suchen

Sieglinde Geisel hat mit dem preisgekrönten schweizer kinderbuchautor, der auch psychotherapeut war, gesprochen. im vorigen jahr erschien von ihm ein eigenwilliges kleines buch für erwachsene.
“Ich habe eine Schwäche für das Gewöhnliche. Wir nehmen alles, was wir tun, furchtbar ernst. Doch wenn man das Alltägliche genauer betrachtet, dann merkt man, wie komisch es ist.”
“Die alten Griechen […]

Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild

Dienstag, 8. Dezember 2009

Rebecca Gablé: inspiration durch studium

Sabine Schmidt hat die autorin für das buchjournal zu ihrem neuen historischen roman gefragt:
Warum schreiben Sie historische Romane?
“Weil es meir Spaß macht und ich es interessant finde. Ich bin durch mein Studium zum englsichen Mittelalter gekommen und war von Anfang an fasziniert davon. Mein erster Kontakt mit dieser Zeit war der fesselnde Bericht eines […]

Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Richard Powers: was ist ein Thesenroman?

Sieglinde Geisel hat den amerikanischen schriftsteller, der die themen für seine romane in aktuellen wissenschaftsbereichen und noch unbeantworteten fragen in der medizin sucht, gefragt:

In Ihren Romaen erkunden Sie Themen wie IUnternet, Neurophysiologie, Genetik. Würden Sie den Begriff “Thesenroman” für Ihre Bücher verwenden?
Eher nicht. Ich kombiniere diese Art des Rhesenromans mit altmodischen psychologischem Realismus; ich verbinde […]

Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Catalin Dorian Florescu: geschichten legen sich ihm zu füssen

“Die Welt ist voll von guten Geschichten. Man braucht bloss mit wachen Sinnen durch Leben zu gehen, dann legen sie sich einem zu Füssen wie ein Geschenk. Die Geschichte, die meinem Buch “Der blinde Masseur” zu Grunde liegt, hat mir mein bester rumänischer Freund Robert in fünf Sätzen beim Kaffee erzählt. Er hatte von einem […]

Schreibe einen Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Jürg Halter: zutaten zum schlechten gedicht

“Schlechte Gedichte, die übrigens oft mit derselben Leidenschaft geschrieben sind wie die guten, sind meist daran gescheitert, dass der Autor keine eigene Sprache hat oder noch danach sucht. Er gebraucht Metaphern, die schon hundertmal gebraucht worden sind. Er benutzt Satzwendungen, Begriffe, die er irgendwo gelesen hat, die aber im Kontext des Gedichtes aufgesetzt oder sogar […]

1 Kommentar » - Geschrieben in Allgemein von gerhild