in seiner rezension zu Leon de Winters neuem roman “Das Recht auf Rückkehr” schreibt der bekannte Spiegel-journalist und buchautor:

“Leon de Winter ist ein wirklicher Schriftsteller, also einer, der zwei, drei, vier Jahre an einem Buch schreibt, es dann zwei, drei, viermal umschreibt, bevor er es in die Welt entlässt, die sich für die Berichterstattung über die Abwrackprämie und die Bedrohung durch die Schweinegrippe wesentlich mehr interesssiert als für ein Buch, in das er seine Liebe, seinen Hass, seine Verzweiflung, seine Hoffnung investiert hat.
Ein guter Schriftsteller muss ein Autist sein, es muss ihm egal sein, was die Leser von ihm erwarten, was die Kritiker über ihn denken und was seine Schwiegereltern von ihm halten. Er schreibt nicht, weil er es kann, er schreibt, weil er muss.”

von Henryk M. Broder erschien 2009 Schöner Denken - Wie man politisch unkorrekt ist bei Piper und Kritik der reinen Toleranz bei Pantheon