Archive für September 2009
Montag, 28. September 2009
Kazuo Ishiguro: begabung oder illusion?
in seinem interview für die FAZ stellt Thomas David dem autor die frage:
“In “Cellisten”, einer der Erzählungen Ihres Buches, ist die selbsterklärte Cellistin Eloise McCormack so darum bemüht. ihre vermeintliche Begabung vor Leuten zu schützen, die sie zerstören könnten, dass sie nie auf ihrem Instrument spielt. Wie schützt man seine Begabung vor der eigenen […]
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Montag, 28. September 2009
Henryk M. Broder: “Ein guter Schriftsteller muss Autist sein …”
in seiner rezension zu Leon de Winters neuem roman “Das Recht auf Rückkehr” schreibt der bekannte Spiegel-journalist und buchautor:
“Leon de Winter ist ein wirklicher Schriftsteller, also einer, der zwei, drei, vier Jahre an einem Buch schreibt, es dann zwei, drei, viermal umschreibt, bevor er es in die Welt entlässt, die sich für die Berichterstattung über […]
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Sonntag, 27. September 2009
Krimi-Beste der Literarischen Welt
für die Oktober-liste vom 26.9.09 haben journalisten aus verschiedenen medienbereichen die 10 besten krimis ausgewählt. mich haben die themen, die ihre autoren behandeln, interessiert:
hier in der reihenfolge von 1 - 10 :
Mündelkind entführt
Ritualmord an Tramp
Detective in Rolle einer getöteten Frau
“Scheiße am Hals mit halbe Million Spesen u. polyamouröser Grenzgängerin”
Ermordete taucht als Lebende auf
Ehemann verdächtigt als […]
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Samstag, 26. September 2009
Luc Bondy II: “Was mein Schreiben ist …”
“Nehmt mein Schreiben wie das Reden der Menschen, die auf der Straße für sich allein laut vor sich hin sprechen und die man ungerechterweise für verrückt hält. Sie rekapitulieren Momente ihrer Lebenszeit, fühlen sich durch ihre eigene Stimme nicht mehr einsam, sie hören etwas, das sie führt oder besänftigt, sie wissen dadurch, dáss ihr Körper […]
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Freitag, 25. September 2009
Kazuo Ishiguro: “Ist Schreiben ein Weg zur Selbsterkenntnis?”
fragt Thomas David den schriftststeller, dessen bekannter roman “Was vom Tage übrigblieb” von dem regisseur James Ivory verfilmt wurde.
“Vielleicht ist das ein unterbewusstes Motiv meiner Arbeit, aber sicherlich nicht in dem Sinne, dass meine Bücher autobiografischen Charakter haben. Auf einer tieferen Ebene muss es aber wohl dennoch so sein, dass ich mich von bestimmten Themen […]
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Dienstag, 22. September 2009
Sergej Eisenstein: sehen - fühlen - festhalten
er war der berühmteste russische regisseur, sein bis heute größter und bekanntester film ist “Panzerkreuzer Potemkin”.
“Das Wichtigste ist, eine Vision zu haben. Dabei besteht kein Unterschied ob man ein Filmdrehbuch schreibt, den Plan für die Gesamtproduktion überlegt oder sich die Lösung für irgendein Detail ausdenkt.
Man muss nur das, was man im Sinn hat sehen und […]
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Dienstag, 22. September 2009
Sibylle Knauss: begabung ist voraussetzung
“Handwerk wird erlernt. Inspiration ist nicht lehrbar. Aber Anregungen kann ein Lehrer vermitteln. Er kann an Beispielen zeigen, was für unglaubliche Möglichkeiten des Schreibens es gibt. Das setzt allerdings Begabung voraus.”
aus einem interview mit Angela Gattermann und Volker Hage
von Sibylle Knaus ist “Schule des Erzählens” im Autorenhaus Verlag Berlin erschienen
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Mittwoch, 16. September 2009
Arche Literatur Kalender 2010
der Arche Literaturkalender hat seit langem seinen eigenen platz an meiner wand, er begleitet mich schon durch viele jahre. ich lebe mit seinen schrifstellern immer eine woche lang und begegne mit jedem neuen blatt anderen dichtern. für jedes jahr wird eiine neue thematik zum themenmittelpunkt. in diesem jahr, 2009, war das stichwort “Beziehungen”. im kommenden […]
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Dienstag, 15. September 2009
Susanne Mischke: mentorin beim krimiwettbewerb für jugendliche
beim krimiwettbewerb für jugendliche war Susanne Mischke mentorin. Alice Ahlers hat die krimi- und drehbuchschreiberin für den Kölner Stadtanzeiger interviewt:
Woran erkennen Sie, dass jemand Talent zum Schreiben hat?
“Lina zum Beispiel hat eine klare, schörkellose Sprache, sehr direkt, ohne zu viel Pathos. Das hat mir sofort gefallen. Sonst tappen gerade Jugendliche schnell in die Kitsch-Falle.”
Was macht […]
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Dienstag, 15. September 2009
Roberto Bolano: unendlicher treibstoff
aus seinem essay “Literatur+Krankheit=Krankheit”
“Die Bücher sind endlich, die sexuellen Begegnungen sind endlich, aber das Verlangen, zu lesen und zu vögeln ist unendlich; es überdauert unseren Tod, unsere Ängste, unsere Hoffnungen auf Frieden.”