Archive für Juli 2009

Mittwoch, 29. Juli 2009

Thomas Brussig: der anfang so leicht

“Wenn Sie je versucht haben, ein Buch zu schreiben, dann wissen Sie, dass das eine verrückte Angelegenheit ist. Besonders der Anfang. Man sitzt da und weiß genau, dass man eine Menge aufschreiben könnte, aber man bringt kein Wort zu Papier.”
…. und schon hat man einen Anfang für sein buch, wie Thomas Brussig für sein erstes: […]

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Mittwoch, 29. Juli 2009

Sibylle Knauss: “Als Autor sind Sie Sadist”

fragen an die schriftstellerin und dozentin der filmakademie Ludwigsburg aus dem interview mit den redakteuren Angela Gatterburg und Volker Hage
Was kann der Film, was die Literatur nicht kann?
“Ich würde es lieber umdrehen: Was kann die Literatur, was der Film nicht kann? Literatur schafft einen Raum für die Imagination: Das, was geschieht, geschieht im Kolpf […]

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Sonntag, 26. Juli 2009

Roland Barthes: warum der autor sterben muss

“Die Geburt des Lesers ist zu bezahlen mit dem Tod des Autors.”, hat der philosoph und autor Roland Barthes behauptet. und Jürgen Kaube, journalist und autor, ergänzt “weil diese Figur, so lange sie lebendig ist, die Deutungen zu ihrem eigenen Schaden unter den Zwang setze, einen einheitlichen, widerspruchsfreien Sinn ins Geschriebene hineinzulesen.”
(…) “Wozu benötigen […]

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Sonntag, 26. Juli 2009

David Albahari: “Schreiben bedeutet …

… die eigene Einsamkeit der des Lesers anzubieten. Auch wenn zwischen Autor und Leser vielleicht Tausende von Kilometern liegen. Wichtig ist nur, daß an einem Punkt diese beiden Einsamkeiten eins werden. So wird vielleicht Kunst übermittelt. Man erfaßt sie mit seiner Einsamkeit. Das klingt jetzt ein bißchen nach Science Fiction. Aber wer weiß, vielleicht ist […]

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Samstag, 25. Juli 2009

J. C. Onetti: die bestimmung des künstlers

“Der Künstler ist dazu bestimmt, ein unvollkommenes Leben zu führen: der Triumph als Episode, das Scheitern als wahrhaftiges höheres Ziel.”

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Freitag, 24. Juli 2009

Durs Grünbein: was bleibt vom gedicht

“Jeder Dichter tut gut daran, sich als das zu begreifen, was er zuletzt sein wird, ein Häuflein Worte auf einer Buchseite plus einiger Satzzeichen.”

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Dienstag, 21. Juli 2009

David Albahari: womit die geschichte beginnt

“Beginnen Sie mit einem Satz oder mit einer Idee? fragt Carsten Hueck den serbischen schriftsteller im interview.
“Mit einem Satz, der mir zufliegt. Ich habe immer diese kleinen Notizbücher bei mir. Unterwegs und auch zu Hause. Und ich schreibe da jede Menge Zeug rein. Wenn ich in einem Hotel beim Frühstück etwas aufrschreibe, heißt das aber […]

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Dienstag, 21. Juli 2009

Jodi Picoult: geburtskanal recherche

“Am Anfang steht die Recherche: Drei Monate lang trage ich alles zusammen, was ich brauche, um mir ein Bild zu machen, um mir das nötige Wissen anzueigenen. Während dieser Zeit tauchen dann die Figuren auf, wie Pilze aus dem Humus, und fangen an zu reden, Persönlichkeit zu entwickeln, ein Eigenleben zu führen. So füllt sich […]

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Dienstag, 21. Juli 2009

Juan Carlos Onetti: schriftsteller gnadenlos

die entstehung des romans “Für diese Nacht” hat Onetti so beschrieben:
“Dieses Buch ist aus dem - auf schäbige und risikolose Weise befriedigtem - Drang geschrieben, an fremden Schmerzen, Ängsten und Heldentaten teilzuhaben. Es ist folglich ein zynischer Versuch der Befreiung.”
Ossorio, der protagonist, weiß, dass er nicht überleben wird und besteht darauf, den zeitpunkt selbst […]

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Samstag, 18. Juli 2009

Thomas Bernhard: zweifeln schadet

“Jeder Mensch, der schreibt, muss an und für sich überheblich sein, sonst könnt’ er’s ja nicht machen. Ein Duckmäuser oder einer, der sich was einred’, kann ja kein Buch schreiben, außer einem miserablen.”

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