Archive für Februar 2009

Donnerstag, 26. Februar 2009

John Katzenbach: Mein Tag als Autor…

„Morgens verschlinge ich die Zeitungen (..) Meist beginne ich damit, das am Vortag Geschriebene zu überarbeiten und kämpfe mich dann weiter vor. Im Laufe der Jahre habe ich herausgefunden, dass meine Produktivität als Schriftsteller nach vier bis fünf Stunden Auf-den-Bildschirm-Starren nachzulassen beginnt. Die besonderen Details, die, so hoffe ich, meine Prosa lebendig werden lassen, entziehen […]

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Donnerstag, 26. Februar 2009

Alexa Hennig von Lange und ihr alltag

sie hat zwei kinder, sie schreibt bücher und artikel, sie moderiert in radio und fernsehen und hat nun auch das erste buch („44 Augenblicke“) für den Arche Verlag übersetzt. nichts für jemand, der nicht organisiert und diszipliniert lebt und gerade das entspricht so gar nicht dem bild vom freien schriftstellerleben:
„Um sieben Uhr stehe ich auf, […]

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Donnerstag, 19. Februar 2009

Ray Bradbury: schreiben ohne auf den markt zu achten

“Wenn Sie ohne Lust, ohne Wohlbehagen, ohne Spaß schreiben, sind Sie nur ein halber Schriftsteller. Das heißt, Sie sind so damit beschäftigt,mit einem Auge auf den kommerziellen Markt zu peilen oder ein Ohr offenzuhalten für die Avantgarde-Koterie, dass Sie nicht Sie selbst sind. Sie kennen sich nicht einmal. Denn das Erste, was ein Schriftsteller sein […]

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Donnerstag, 19. Februar 2009

Gilbert Adair: E-Books schreiben?

bekannt ist der schriftsteller als billianter kriminalromanschreiber, u.a. Der Tod des Autors 1992, Liebestod und Blindband. der protagonist ist oft, wie bei Steven King, selbst schriftsteller. Gilbert Adair schreibt aber auch für andere genres und kritiken. 1944 geboren, hat er eine entschiedene einstellung zum thema E-Books. aus einem Interview mit Alexander Kluy im österreichischen Magazin […]

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Mittwoch, 18. Februar 2009

Heiner Müller: die poetische ebene der eigenen träume erreichen

“Das Problem des Schriftstellers, überhaupt jedes Künstlers, ist doch daß er sein ganzes werktägiges Leben versucht, auf das poetische Niveau seiner Träume zu kommen. Das geht nur, wenn er nicht interpretiert, was er hervorbringt. Ich schreibe mehr, als ich weiß. Ich will nicht nachdenken über das, was ich mache.”

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Dienstag, 17. Februar 2009

Orhan Pamuk im interview

Susanne Schanda interviewte den türkischen nobelpreisträger für literatur (2006) zum erscheinen seines romans “Das Museum der Unschuld” und fragte ihn:
Hat der Nobelpreis nie ein Gefühl von Unfreiheit bewirkt?”
“Das Einzige, was meine Freiheit einschränkt, sind die Todesdrohungen und die Bodyguards. (…) Ich glaube, dass Leute, die sich über den Nobelpreis beklagen, anmassend und wichtigtuerisch sind. Der […]

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Montag, 16. Februar 2009

Pascal Mercier: kürzen bis zum letzten satz

“Eine Novelle ist dann gut, wenn man wirklich keinen Satz mehr weglassen kann.”

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Freitag, 13. Februar 2009

Milos Forman: für die meinungsfreiheit

der tschechische regisseur, dessen film “Einer flog über das Kuckusnest” auch heute noch weit bekannt ist, erhielt für seinen film Larry Flint - Die nackte Wahrheit“, zum thema pressefreiheit, 1997 auf der Berlinale den Goildenen Bären.
” … Meiner Ansicht nach ist die Meinungsfreiheit das höchste Gut einer modernen Gesellschaft. Ich bin fest davon überzeugt, dass […]

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Donnerstag, 12. Februar 2009

Dean Koontz: Your Heart Belongs To Me …

dieser roman ist noch nicht im stammverlag Heyne als übersetzung erschienen, aber man sollte sich unter dem autor und dem dem valentinsmäßig klingenden covertitel keine süße liebesgeschichte vorstellen. das ist nicht der stil seiner romane, die ansonsten titel tragen wie Haus der Angst, Tür ins Dunkel, Irrsinn … in einem amazon-intervierw für seinen neuen thriller […]

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Mittwoch, 11. Februar 2009

P.D. James: ein literarisch ebenbürtiges genre

“Gute Kriminalromane können durchaus literarisch sein, auf jeden Fall gibt es in England den Begriff zweitrangige Literatur dafür gar nicht mehr. Ich bin zur Vorsitzenden der Jury für den Booker Preis gewählt worden und glaube nicht, das wäre geschehen, wenn man davon überzeugt wäre, dass ich minderwertige Literatur schreibe. Und ich bin überzeugt, ich wäre […]

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