zwei kollegen hatten mut und kritisierten den erhabenen dichter deutscher sprache Johann Wolfgang von Goethe:

Christian Dietrich Grabbe, der heute, in zeiten großzügiger autorenförderung, gelegenheit hätte, seine kühne behauptung zu beweisen:

“Was ist das für ein Gewäsch über den Faust! Alles erbärmlich. Gebt mit jedes Jahr 3000 Taler und ich will Euch in drei Jahren einen Faust schreiben, dass Ihr die Pestilenz kriegt.”

Und Ludiwg Börne, der sich über Goethes handfeste vorstellung von der liebe mokiert:

“Goehte hatte weder Sinn noch Geist für edle Liebe, er verstand ihre Sprache nicht, noch ihr stummes Leiden. Die Liebe, die er begriff, die ihn ergriff, das war die gemeine, jenes Herzklopfen, das aus dem Unterleibe kommt …”