Archive für Juni 2008

Montag, 30. Juni 2008

Myriam Moscona: metaphern für das gedicht

Myriam Moscona lebt in Mexiko als übersetzerin, journalistin und dichterin. die zeilen sind ihrem gedicht Zeugnis entnommen:
“Sie schreibt, wenn sie etwas zu sagen hat.
Sie verbraucht nicht den Zauberstab des Gedichts.
Sie trägt ihn als Wanderstock und Stütze.”

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Freitag, 20. Juni 2008

Ian Fleming: “Schreibt fürchterliche Bücher …

Ist Frauen gegenüber draufgängerisch. Liebt schwarze Unterwäsche.” schrieb 1960 eine zufallsbekannte auf die rückseite eines fotos. wie der autor Ian Fleming seinen helden James Bond erfand, erzählt Georges Waser in seinem artikel: Sex, Sadismus und Snobismus:
“Um sich abzulenken, bediente Fleming sich seiner Imperial-Schreibmaschine, und zwar begann er damit an einem Morgen, nachdem er gefrühstückt hatte […]

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Donnerstag, 19. Juni 2008

arabische lyrik und ihr verlag

arabische lyrik ist meinem empfinden oft näher als die moderne lyrik unserer urbanen dichter. obwohl ich nicht gezielt nach arabischen gedichten suche, bin ich glücklich, wenn ich ihren poeten begegne. diesmal habe ich nachgeforscht und den Verlag Hans Schiler Berlin gefunden, der von Saif ar-Rhahbi im vorigen jahr einen gedichtband arabisch/deutsch im programm hat […]

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Mittwoch, 18. Juni 2008

“Schreiben Sie manchmal im Rausch?”

“Schreiben berauschte Schriftsteller bessere Bücher? Schreiben Sie manchmal im Rausch? Oder gibt es klares Schreiben nur mit klrem Kopf?”
fragte Dr. W. Kirsch den literaturkritiker und autor Marcel Reich Ranicki am wochenende in der FAZ.
“Ich glaube nicht, dass berauschte Schriftsteller bessere Bücher schreiben, ich habe noch nie versucht, etwas Ernstes im Rausch zu schreiben, ja, […]

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Dienstag, 17. Juni 2008

Jodi Picoult: mit dem schreibtisch zwischen den ohren - u-literatur mit tiefgang

Jodi Picoult, 1966 geboren, schreibt unterhaltung mit tiefgang “Seichte Themen interessieren mich nicht.”. ihre plots zwingen den leser sich mit ihren protagonisten und deren problemen zu identifizieren. “Ich locke die Menschen in eine interessante Handlung und konfrontiere sie mit einer brisanten Geschichte.” …“Wenn etwas, das ich in den Nachrichten gesehen oder in der Zeitung gelesen […]

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Mittwoch, 4. Juni 2008

die dichterin Herta Müller: diebstahl und raub in der sprache

“Ich traue der Sprache nicht. Am besten weiss ich von mir selbst, dass sie sich, um genau zu werden, immer etwas nehmen muss, was ihr nicht gehört. Ich weiss nicht, warum Sprachbilder so diebisch sind, weshalb raubt sich der gültigste Vergleich Eigenschaften, die ihm nicht zustehen? Erst durchs Erfinden entsteht die Überraschung, und es beweist […]

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