Mo 15 Okt 2007
Sex & Literaturnobelpreis
Geschrieben von gerhild unter Allgemein
das geht nicht zusammen, stellt Peter Richter in der FAZ fest. warum nicht? das möchte ich allen autoren, sollten sie vorhaben, sich selbst einmal um den Literaturnobelpreis zu bewerben, zur warnung zitieren:
“Sex mag ja zu vielem gut sein, für die Reproduktion, für den Kreislauf und für alles mögliche andere. Für die Chancen, einen Literaturnobvelpreis zu bekommen, ist Sex eher schlecht, und ganz besonders schlecht ist Sex dann, wenn es sich bei den daran Beteiligten um junge Frauen und um alte Schriftsteller handelt. Gabriel Garcia Márquez kann, so gesehen, mal verdammt froh sein, dass er seinen Nobelpreis längst hat; nach den “Erinnerungen an meine traurigen Huren” würde er ihn garantiert nicht mehr bekommen. (Denn:) In Schweden sperren sie die Freier von Prostituierten ins Gefängnis und lesen keine Bücher darüber.”
ob das fiktion oder realität ist, kann ich meinen bloglesern leider nicht vermitteln. Doris Lessing allerdings ist in ihrem Goldenen Notizbuch mit sex im buch gar nicht so geizig. und wie war das noch mit Elfriede Jelineks problemfiguren? vielleicht läßt man es den frauen eher durchgehen?